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Einige undogmatische
Gedanken
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 Den Begriff "Seele" benutze ich, um in den folgenden Kapiteln unseren genetisch älteren, von Reizen und automatischen Reaktionsmechanismen und bei seelisch bereits höher entwickelten Wesen auch von Gefühlen gelenkten und eindeutig nicht intelligenzgesteuerten Wesenskern zu benennen.
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Wie viel seelischen Schmerz fügt der intelligente Mensch den
Tieren zu, ohne es zu begreifen?

Wie viel seelische Höherentwicklung zeigt sich bei ihm,
in der Auslebung eines angeblichen Jagdtriebes?
Oder sollte man anders herum fragen?
Wie viel Tier steckt noch im Menschen?
Sind Eitelkeit und eine komfortable Lebensweise alles, was einen
menschlich egoistischen Lebenswandel vom Tierischen abhebt?
Sollen egoistisch erworbene Reichtümer und technische
Errungenschaften, für deren unschädliche Nutzung wir innerlich
doch noch gar nicht reif sind, alles sein, woran sich
unsere menschliche Höherentwicklung messen lässt?

Im folgenden Kapitel versuche ich in einfachen Denkansätzen
nicht die Intelligenz, sondern den seelischen Entwicklungsstand
der Tiere, im Vergleich mit uns Menschen, ganz unabhängig
von kirchlichen und wissenschaftlichen Dogmen einzuschätzen.

F.W.

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